Ist das Verbrennen von Ästen eine Maßnahme gegen Schädlinge?

Ist das Verbrennen von Ästen eine Maßnahme gegen Schädlinge?

Das Verbrennen von Fichtenästen, bzw. Schlagabraum wurde früher und wird auch heute noch (wenn es die Witterung zulässt, d.h. wenn es nicht zu trocken ist) gemacht, damit die Äste selbst nicht zum Brutmaterial für den Borkenkäfer werden, oder wenn die Äste bereits befallen sind, um den Käfer abzutöten.

Generalisierungen sind aber hier problematisch, gibt es doch Schädlinge (Pilze wie Insekten), die besonders nach Feuer auftreten.

Ein weiterer Grund, warum diese Methode in der Praxis selten angewandt wird, ist die Luftreinhaltung. Gesetzliche Regelungen von Bund und Ländern verbieten das "punktuelle als auch das flächenhafte Verbrennen von Materialien außerhalb dafür bestimmter Anlagen". Der Landeshauptmann kann allerdings mit einer speziellen Verordnung zeitliche und räumliche Ausnahmen (z.B. für Schädlingsbekämpfung) zulassen.

Zu guter Letzt steht auch noch die Waldbrandgefahr als Grund gegen das Verbrennen.