GENial – Der Wald im Klimawandel

Ein Film samt Broschüre für Schulen, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sowie alle Interessierten

Wald und Klimawandel verständlich erklärt

08.05.2018

Der Klimawandel stellt die größte Herausforderung für die nachhaltige Forstwirtschaft in Mitteleuropa dar. Der Film "GENial – der Wald im Klimawandel - Anpassung und Schutz durch Bewirtschaftung genetischer Ressourcen" veranschaulicht in zehn 15-minütigen Kapiteln das aktuell vorhandene Wissen zum Klimawandel und die Anpassungsmöglichkeiten des Waldes. In verständlicher Art und Weise werden die Veränderungen gezeigt, die sich durch den Klimawandel für den Wald ergeben.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gefördert und von Telemotion unter der Federführung der forstlichen Naturschutzorganisation BIOSA umgesetzt. Expertinnen und Experten von BFW, BOKU, BFI und vielen mehr, haben daran mitgearbeitet.

Kapitel 1 - Klimawandel: Als Klimawandel bezeichnet man die Veränderung des Klimas auf der Erde, der natürliche als auch durch den Menschen bewirkte (anthropogene) Ursachen haben kann.
Kapitel 2 - Klimawandel und Wald: Der Klimawandel wird nicht nur für die heimischen Wälder Veränderungen bringen, sondern auch für die damit verbundenen Wirtschaftssektoren.
Kapitel 3 - Kohlenstoffspeicher Wald: Im Rahmen des Klimawandels nimmt die CO2-Bilanz der Gesellschaft eine maßgebliche Rolle ein.
Kapitel 4 - Schäden und Schädlinge: Der Klimawandel beeinflusst die Waldentwicklung auf vielfältige Weise. Die sich ändernden Wetterverhältnisse erhöhen in vielen Regionen die Gefahr von Waldschäden.
Kapiten 5 - Natürliche Anpassungsmechanismen: Bäume gibt es seit mehreren 100 Millionen Jahren auf der Erde. Sie mussten sich in diesem Zeitraum an unzählige Änderungen der Umwelt und des Klimas anpassen.
Kapitel 6 - Gesetzliche Grundlagen: Ziel des Forstgesetzes ist die Erhaltung des Waldes und seiner vielfältigen Funktionen in seiner Gesamtheit für künftige Generationen.
Kapitel 7 - Saatgut und Pflanzenzüchtung: Nicht an allen Waldstandorten ist mit natürlichem Nachwuchs zu rechnen. Kahlflächen und Naturverjüngungsergänzungen sind mit Baumarten aufzuforsten, die für diesen Standort geeignet sind.
Kapitel 8 - Aufforstung und Baumartenwahl: Schon Hans Carl von Carlowitz hat zu Beginn des 18. Jahrhunderts in seiner "Sylvicultura oeconomica" den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt.
Kapitel 9 - Durchforstung: Die Bewirtschaftung eines Waldes folgt dem natürlichen, biologischen Kreislauf vom Entstehen eines Waldes bis zu seinem Zerfall. Mit der Waldbewirtschaftung kann dieser Ablauf in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
Kapitel 10 - Kleinwaldbesitzer: Der Wald bedeckt ca. 48 % der Fläche Österreichs, das entspricht ungefähr 4 Millonen Hektar. 82 % der Waldfläche gehören privaten Eigentümern, das sind neben Großwaldbesitzern vor allem 145.000 Kleinwaldbesitzer, deren Wälder eine durchschnittliche Größe von 9,2 Hektar aufweisen. Der Staat ist über die Österreichischen Bundesforste mit 15 % am Wald beteiligt, der Rest gehört Gemeinden und Ländern.