Waldköstlichkeiten

Der Wald wartet im Herbst mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot auf! Süße Beeren und schmackhafte Pilze locken Sammler in den Wald.

Pilze und Beeren

Pflücken Sie nur Pilze und Beeren, die sie auch wirklich bestimmen können! Wenn Sie sich nicht sicher sind, und den Pilz zu Hause bestimmen wollen, nehmen sie auch die Basis mit, drehen sie ihn also vorsichtig aus der Erde heraus, und bewahren Sie ihn in einem anderen Sack auf, als die sicher essbaren Pilze. Verwenden Sie vorzugsweise einen Korb oder einen Stoffsack beim Sammeln.

Schneiden oder drehen - vor dieser Entscheidung sind Sie als Pilzesammler vielleicht schon gestanden. Mit dem Herausdrehen des Pilzes aus dem Waldboden verletzt man zwar das Mycel, dieses ist aber so groß, dass diese Verletzung den Organismus nicht weiter schädigt.

Was sagt das Gesetz?

Grundsätzlich stehen Pilze, Beeren und sonstiges Waldobst (z.B. Edelkastanien) im Besitz des Waldeigentümers. Wenn dieser aber das Sammeln von Pilzen oder Waldfrüchten nicht ausdrücklich (etwa durch Hinweistafeln) untersagt, beschränkt oder hiefür ein Entgelt verlangt, ist das Sammeln zulässig.

Das Forstgesetz gibt vor, was verboten ist:

  • Das Sammeln von Pilzen über zwei Kilogramm pro Person und Tag
  • Die Durchführung von oder Teilnahme an Pilz- oder Beerensammelveranstaltungen
  • Unbefugtes Sammeln von Waldfrüchten
In geschützten Gebieten (Nationalparks, Naturschutzgebiete, etc.) kann das Beeren- oder Pilzesammeln beschränkt oder gänzlich verboten sein.