Aufforstung und Nachbesserungen

Nach jeder Nutzung müssen neue Bäume die geschlagenen ersetzen. Das schreibt nicht nur das Forstgesetz vor, auch aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Verjüngung des Waldes rasch erfolgen.

Naturverjüngung bevorzugt

Ob die Wahl auf künstliche oder Naturverjüngung fällt ist abhängig vom Standort, den Baumarten des künftigen Bestandes und den Kosten, die man tragen kann. Ist eine Naturverjüngung möglich, sollten deren Vorteile ausgenutzt werden. Sie ist kostengünstiger und die Bäume sind an den Standort angepasst.

Als Voraussetzung für das Aufkommen eines natürlichen Anflugs bzw. Aufschlags von Samen müssen standortsangepasste Samenbäume in der Nähe und der Boden entsprechend aufnahmefähig sein. Passende Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit müssen gegeben sein.

Um die Naturverjüngung zu fördern, kann man Samenbäume freistellen oder mit der Wahl der Erntemethoden die Voraussetzungen für das Kleinklima schaffen, bei dem die gewünschten Baumarten keimen können.

Forstpflanzen behutsam setzen

Ist eine natürliche Verjüngung nicht möglich, kann man einen Bestand durch Pflanzung oder Saat begründen. Bei diesen Verfahren sollte man unbedingt auf die Standortsangepasstheit des Pflanzmaterials und die Zukunftsfähigkeit der gewünschten Baumarten achten. Holen Sie sich bei der Baumartenwahl Rat bei einem Profi aus Ihrer Region!

Die Pflanzung erfolgt zumeist im Frühjahr (Ende März bis Anfang April) nach dem Auftauen des Bodens und vor dem Austreiben der Forstpflanzen. Auch im Herbst (September, Oktober) ist eine Pflanzung möglich. Sie ist aber nur für sehr trockene Standorte zu empfehlen. Zum Setzen von Forstpflanzen gibt es verschiedene Verfahren, die je nach Standort mehr oder weniger Erfolg gewährleisten. Bei Pappel und Weide ist eine künstliche Verjüngung auch mit Stecklingen möglich.

Bei der Pflanzung legt man den Grundstein einer erfolgreichen Aufforstung, darum ist es essentiell, sehr sorgfältig zu arbeiten.

Erfolg sähen

Die künstliche Bestandesbegründung kann auch durch Saat erfolgen. Diese Form der Verjüngung kann für die Einbringung von Mischbaumarten bzw. Ergänzung von Naturverjüngungen oder unter dem Blätterdach schon älterer Bäume zweckmäßig sein. Samen können aus Klenganstalten bezogen oder selbst gewonnen werden. Die Saat erfolgt im Frühjahr nach der Schneeschmelze. Dabei sollte man sie davor schützen, von Mäusen und Vögeln gefressen zu werden indem man den Boden freilegt und die Samen mit Erde bedeckt.

Besser nachbessern

Die künstliche Bestandesbegründung kann auch durch Saat erfolgen. Diese Form der Verjüngung kann für die Einbringung von Mischbaumarten bzw. Ergänzung von Naturverjüngungen oder unter dem Blätterdach schon älterer Bäume zweckmäßig sein. Samen können aus Klenganstalten bezogen oder selbst gewonnen werden. Die Saat erfolgt im Frühjahr nach der Schneeschmelze. Dabei sollte man sie davor schützen, von Mäusen und Vögeln gefressen zu werden indem man den Boden freilegt und die Samen mit Erde bedeckt.